Mit dem Hund den Herbst genießen



Mit dem Herbst beginnt eine Zeit in der sich Hunde richtig wohl fühlen. Es ist nicht mehr so heiß, sodass sie aktiver werden können. Die Natur verändert sich und das macht die Spaziergänge für Hund und Halter umso interessanter. Um die Herbstzeit voll und ganz zu genießen, gibt es ein paar Maßnahmen, die die Gassigänge noch Sorgloser machen.

An den letzten sonnigen Tagen spricht natürlich nichts dagegen, dass dein Hund noch einmal ins Wasser springt. Wird die offene See vielleicht schon zu rau und kühl, können geschlossene Seen für die Vierbeiner durchaus noch attraktiv bleiben. Achte jedoch darauf, dass die Lufttemperatur nicht unter 10°C liegt. Ist das Wasser sehr kalt solltest du deinen Hund nach dem Baden gleich abtrocknen. Achte darauf, dass er anschließend viel Bewegung hat, um die Körpertemperatur warm zu halten.

Im Herbst sind natürlich auch die Wälder ein attraktives Umfeld. An den bunten Blättern haben Mensch und Tier Freude. Denn jetzt schnuppert das heruntergefallene Laub nach vorbeigezogenem Wild und Kleintieren. Bedenke, dass sich nun langsam die ersten Tiere in den Winterschlaf begeben. Dein kleiner Entdecker sollte also nicht jedes Erdloch freilegen. Dabei verschreckt er nicht nur die Bewohner, sondern läuft auch Gefahr sich Parasiten einzufangen. Außerdem solltet ihr die Waldwege nicht verlassen um die Natur und die Waldbewohner nicht zu stören. Dein Hund bleibt am besten an der Leine. Leinenpflicht herrscht jedoch nichtüberall. Mehr Informationen erhältst du bei deinem zuständigen Forstamt.

Wenn du mit deinem vierbeinigen Begleiter über Stoppelfelder ziehst, denke daran, dass das Feld einem Bauern gehört. Dieser ist sicher nicht erfreut, wenn sein Feld von Hunden umgepflügt und gedünkt wird. Außerdem sollte dein Hund nicht zum Jäger werden und Rehe oder Hasen über Felder jagen.

Zusätzlich zu den sinkenden Temperaturen nimmt auch die Tageslänge rapide ab. Nun findet der ein oder andere Spaziergang in der Dämmerung oder sogar schon in der Dunkelheit statt. Dunkle Kleidung kann verursachen, dass du schnell übersehen wirst. Führst du deinen Hund nicht an der Leine, kann es passieren, dass du ihn nicht mehr siehst. Auch helle Rassen können in der Dunkelheit schwer sichtbar sein. Dabei ist „Sehen und gesehen werden“ das höchste Gebot um Unfälle oder Unannehmlichkeiten zu verhindern. Abhilfe schaffen zum Beispiel Reflektoren und Lichter für Mensch und Tier. Du solltest dich hell kleiden und kannst eine Reflektorweste tragen. Für deinen Hund besteht ebenfalls die Möglichkeit einer reflektierenden Decke oder eines Brustgeschirrs. Aber auch Reflektorbänder am Halsband und der Leine können helfen, dass ihr gesehen werdet und du deinen Hund nicht aus den Augen verlierst. Du kannst das Halsband deines Vierbeiners auch mit einem Blinklicht versehen oder ein selbstleuchtendes Halsband verwenden. So können du und alle anderen ihn auch von weitem gut sehen.