von Lena Myrenius
Der Parasit ist 1,5 mm lang, und bis zu 0,9 mm breit, oval, weiß und mit dem bloßen Auge sichtbar. Da er sich jedoch in der Nasenschleimhaut und den Nebenhöhlen des Hundes befindet, ist er schwer zu finden. Die weiblichen Milben sind größer als die männlichen. Außerhalb des Wirtstieres stirbt der Parasit innerhalb eines Tages.
Der infizierte Hund zeigt unspezifische Symptome in den oberen Luftwegen, wie Niesen, vor Wut schnauben, Nasenjucken und verschlechterten Geruchssinn. Diese Symptome können auch bei anderen Infektionen und bei Allergien auftreten.
Nasenmilben können nicht durch Blutproben diagnostiziert werden, sondern mittels Nasenspülung oder Fiberskopie unter Narkose. Da eine Narkose sowohl teuer ist als auch gewisse Risiken mit sich bringt, entscheidet sich der Tierarzt oft für eine diagnostische Behandlung. Verschwinden die Symptome während der Behandlung, wird das als eine Bestätigung der Diagnose gedeutet. Wenn die Symptome nicht deutlich nachlassen, sollte immer auf andere Krankheitsursachen untersucht werden.
Wie die Verbreitung erfolgt, ist nicht völlig geklärt, jedoch hat der Direktkontakt zwischen Hunden dabei die größte Bedeutung. Im Raummilieu trocknet der Parasit aus.