Von Lena Myrenius
In meiner langjährigen Tätigkeit als Tierärztin habe ich viele verzweifelte Angehörige, Nachbarn und Freunde von Tierbesitzern getroffen – verzweifelt deshalb, weil sie zwar Futternapf, Futter und Hundeleine ihres Pfleglings hatten, jedoch keinerlei Angaben zum Tier, wie Kennzeichnung oder Versicherung.
Die meisten Tiere sind heute mit Mikrochip gekennzeichnet. Dieser kann jedoch nur mit spezieller elektronischer Ausrüstung gelesen werden und die Register sind außerhalb der Bürozeiten schwer zu erreichen. Hunde können über ihr Aussehen besser beschrieben werden als Katzen, die sich bei derselben Fellzeichnung sehr ähnlich sehen.
Nicht nur die Tatsache, dass das Tier versichert ist, ist für den Hundesitter wichtig, sondern auch, um welche Versicherungsgesellschaft es sich handelt und wie die Versicherungsnummer lautet. Trotz Handy kann es - z.B. bei Reisen in ferne Länder und andere Zeitzonen - durchaus schwierig sein, den Tierhalter jederzeit sofort zu erreichen. Eine umfassende Versicherung, die das meiste deckt, ist empfehlenswert und sollte so früh wie möglich im Welpenalter angeschlossen werden, sodass das Tier kontinuierlich und lückenlos versichert ist.
Lena Myrenius
Tierärztin Lena Myrenius ist spezialisiert auf Hunde- und Katzenkrankheiten und arbeitet in der Blå Stjärnan Tierklinik in Skara.